Willicher Turnverein 1892 e.V.
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22.01.2017

Verhaltener Start der Willicher Mädels in die Rückrunde

Basketball/Willicher TV:  Willicher TV  – Barmer TV (2)  JKLU15w  61:46 (17:12).

Im Hinspiel hatte man deutlich gewonnen gegen den Barmer TV – wie würde es heute aussehen? Mit einem 11:0-Punkte-Lauf starteten die Willicher Mädels stark in die Partie. Rosalie Weissbarth sah die freistehende Shirin Franke, die Zug zum Korb aufnahm und zielsicher punktete, bevor die Gegner ihren ersten Punkt in der 7. Minute erzielen konnten. Nach dem ersten Viertel trennte man sich 13:6.

Zu Beginn des zweiten Viertels debütierte Greta Ponzelar und erzielte sogleich ihren ersten Korb nach wenigen Sekunden auf dem Spielfeld und klaute ihrer Gegenspielerin im weiteren Spielverlauf so manchen Ball. Unnötigerweise gab das Willicher Team den Wuppertalerinnen im zweiten Viertel mehr Raum und ließ einfache Bälle zu, so dass sie den Abstand weiter verkürzen konnten. Insbesondere gelang es nicht die großgewachsene Mannschaftskapitänin in Griff zu bekommen. In der Defense zeigten sich erneut deutliche Lücken auf. Zur Halbzeit verabschiedeten sich die Teams mit 30:18.

In der Pause wurden klare Systemansagen und eingeübte Spielzüge angesagt. Die Mannschaft konnte sich in diesem Viertel zwar fangen, jedoch setzte sie nichts von dem im Training eingeübten um. Lediglich die Spielroutine von Ronja Pavsek und Lana Eichenhofer vermochte dem Heimteam die Punkte aufs Konto zu schaufeln. Anna van der Sant, die insgesamt überzeugte, setzte den letzen Punkt des dritten Viertels zum 51:30.
Jetzt wollte man den Sack zumachen, aber stattdessen war das letzte Viertel zunehmend gekennzeichnet von Fehlpässen und Konfusion, was die Gegnerinnen nicht ungeahndet ließen. Lediglich der Neuzugang Melissa Stoebke Carbonel fand zu Ende der Partie zunehmend besser ins Spiel. Der Barmer TV konnte das letzte Viertel souverän für sich gewinnen, so dass der Willicher TV am Ende die Nase mit 15 Punkten zum Endstand von 61:46 vorne hatte.

Zwar hat es für einen Sieg gereicht, allerdings hätte es gegen diesen Gegner für eine wesentlich deutlichere Führung reichen müssen. Einen Schönheitspreis hat das Team heute nicht gewonnen und sein technisches Potential bei weitem kollektiv nicht abrufen können. Bleibt zu hoffen, dass es im weiteren Verlauf der Rückrunde wieder für brillantere Leistungen reicht.  

Es spielten: Shirin Franke, Melissa Stoebke Carbonel, Rosalie Weissbarth, Gökce Nur Subay , Ronja Pavsek, Greta Ponzelar, Lana Eichenhofer, Lydia Sy, Anna van der Sant