Willicher Turnverein 1892 e.V.
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05.02.2017

u15 - Nicht den Hauch einer Chance im Rückspiel


Basketball/Willicher TV: Osterather TV – Willicher TV JKLU15w 92:48 (52:19).

Hatte man sich noch im Hinspiel völlig überraschend gegen das eingespielte Osterather Mädchenteam mit nur einem Punkt geschlagen gegeben, so trennten beide Teams heute Welten. Erschwerend kam hinzu, dass die Grippewelle zugeschlagen hatte und man nur zu siebt war, wobei Shirin Franke und Greta Ponzelar immer noch angeschlagen waren.


Im Training hatte man sich auf die Gegnerinnen eingestellt, allerdings hatte man die Rechnung ohne die Osterather Aufbauspielerin Lili Lukas gemacht, die normalerweise in der Regionalliga U17 spielt, heute aber das Team verstärkte um eine ungeschlagene Spielrunde der Osterather nicht zu gefährden.

Sie machte letztendlich mit ihrer Spielklasse den Unterschied aus. Ausgerechnet sie sollte die noch unerfahrene Anna van der Sant zu Beginn verteidigen und machte ihre Sache, auf schnellen Füßen unterwegs, sehr gut. Trotzdem gelang es dem Osterather TV bereits nach fünf Minuten mit neun Punkten in Führung zu ziehen. Die Willicher Trainer nahmen eine Auszeit um die Positionen nochmal zu sortieren und der Mannschaft gelang es sich bis zum Ende des ersten Viertels auf einen 19:13 Rückstand heran zu kämpfen.


Im zweiten Viertel war dann aber wieder kein Lichtstreifen am Horizont zu sehen. Es spielte nur noch ein Team: der Osterather TV, der sein bestes Viertel spielte, Willich sein schlechtestes, was u.a. der Tatsache geschuldet war, dass die Willicher Trainer nur wenig wechseln konnten und an konditionellen Grenzen gelangten, die zu Lasten der Konzentration gingen. Lediglich Lydia Sy und Greta Ponzelar gelangen in diesem Viertel sechs Punkte für das Willicher Team, während der Gegner mit 33 Punkten weit nach vorne zog zu einer verdienten Halbzeitführung von 52:19. Hier kamen die Unterschiede zwischen einem routinierten und einem ersten zu dieser Saison neu formierten Team sehr deutlich zum Vorschein und insbesondere die balltechnischen Qualitäten der Fadenzieherin im Osterather Spiel vermochten diese hohe Führung möglich zu machen.

Nach der Halbzeit wollte man nun alle Register ziehen und zeigen was man kann, auch wenn es gegen diesen Gegner nicht mehr für einen Sieg reichen würde. Ronja Pavsek wusste sich geschickt in Szene zu setzen und harmonierte im Zusammenspiel mit Lydia Sy. Die eingeübten Spielzüge wurden umgesetzt. Willich kam wieder auf Spur und konnte den Rückstand vor dem letzten Viertel verkürzen auf 76:37.


Im letzten Viertel krönte Anna van der Sant ihre bislang beste Saisonleistung im Willicher Trikot mit einem Korberfolg, während sie bislang hauptsächlich in der Defense geackert hatte und zahlreiche Rebounds geholt hatte. Auch Leona Hesse agierte nun zunehmend sicherer in der Defense und rief ihr Verteidigungspotential ab. Der Willicher TV spielte wieder mit, konnte aber die deutliche 92:48 Niederlage nicht abwenden.


„Wir haben heute gegen ein Team gespielt, das eigentlich in die Regionalliga gehört und dort auch in der kommenden Saison wieder spielen wird, wie uns die gegnerische Trainerin versicherte. Trotzdem haben wir im Rahmen unserer Möglichkeiten ein gutes Spiel abgeliefert und müssen den Blick nach vorne richten auf das nächste Spielwochenende, an dem hoffentlich wieder alle Spielerinnen an Bord sind. Auch die individuellen Leistungen einzelner Spielerinnen haben uns heute positiv überrascht“, so die Trainer.

Es spielten: Shirin Franke, Leona Hesse, Rosalie Weissbarth, Ronja Pavsek, Greta Ponzelar, Lydia Sy, Anna van der Sant