Willicher Turnverein 1892 e.V.
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19.03.2017
U14 – Starker Gegner ließ nicht mehr zu   

ISD Düsseldorf war der Programmpunkt, den die U14 heute am Sonntag zu absolvieren hatte. Mit einem durch Grippe geschwächtem Aufbauspieler ging es gegen den Tabellenzweiten der Liga. Das Hinspiel ging mit 55 Punkte Differenz klar zu Gunsten von ISD aus. Insofern war die Order der Coaches, so gut es ging das Spiel offen zu halten, viel Teamplay dem starken Gegnern entgegen zu setzen, um einfache Punkte erzielen zu können.

ISD begann stark hatte einen 10:0 Run und es sah so aus als wenn hier eine vernichtende Niederlage bevorstand. Doch ab der 6 Minuten fing Willich plötzlich an sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren, die ersten Bälle trafen und auch die Rebounds konnte man sich in der Defense sichern. (17:8).

Im zweiten Viertel dann auch die Gegenwehr. Immer öfter wurde die Presse von ISD ausgehebelt, einfache Punkte im freien 1:0 erzielt. ISD dagegen auf der Offenseseite schwächer im Abschluss und Willich kämpfte um jeden Rebound. Rückstand zur Halbzeit nur 13 Punkte!

Doch die Halbzeit kam zu früh. ISD schaltete wieder auf die erste fünf, besann sich auf das schnelle Fastbreakspiel und Willich am Ende der Kräfte konnte nicht dagegenhalten. Immer wieder gelang es mit zwei, drei schnellen Angriffen durch Ballverluste den Punktevorsprung kontinuierlich auszubauen (27:10).

Hier fehlt unser Aufbauspieler ganz enorm. Der konnte in jedem Viertel nur immer 2-3 Minuten spielen, dann war er am Ende seiner Kräfte, das letzte Viertel ging gar nicht mehr.

Damit mussten die anderen Spieler ihre Kräfte aufteilen und das ging an die Substanz. Im letzten Viertel bäumten sich die Willicher noch mal auf, holten alles raus was möglich war und konnten zumindest verhindern, das ISD eine hohe Punktzahl herausholte. Am verdienten Endstand 38:73 Für ISD Düsseldorf ließ sich nichts mehr machen.

Ziel war es, nicht so hoch wie im Hinspiel zu verlieren und zu versuchen ISD unter 80 Punkte zu halten. Beides haben wir zu guter Letzt erreicht, also können wir mehr als zufrieden sein. Solche Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen, da fehlt uns die Kontinuität und in letzter Konsequenz einfach cool zu bleiben und unser Teamspiel 40 Minuten auf das Feld zu bringen. Wir haben immer mehrere Minuten Highlights und dann geht es wieder zurück auf Null. Doch was die Jungs im letzten halben Jahr gelernt haben ist enorm. Natürlich wird es noch dauern, bis wir wirklich die Tabellenspitze in Bedrängnis bringen können, aber die eine oder andere Überraschung dürften wir zu bieten haben.

Es spielten:

Stroh (2), Siemes (0), Greis (0), Andich (2), Grab (0), Bongartz (4), Schmitt (0), Knösel (10) Thiele (8), Siemers (8), Özcakal (0), Erpenbach (2)